Die 9. Klasse
schnupperte
vier Tage Berliner Luft
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Gleich nach den
Osterferien starteten die
Neuntklässler mit Klassenlehrer Erwin
Droll und Fachlehrerin Heidi Fay zur
Berlinfahrt per ICE. Nach der
überraschend auf die Minute
pünktlichen Ankunft am Montag, dem
23. April 2001 um 12.18 Uhr gestaltete
sich der Weg in die Unterkunft etwas
schwierig: Die Berliner Reisebegleiterin
hatte den Stadplan zu wenig studiert,
deshalb schleppte man die Koffer eine
halbe Stunde zu viel durch die Gegend.
Zur Begrüßung wurde den
erschöpften Berlinfahrern im Corner
Hostel am Prenzlauer Berg eine Original
Berliner Kartoffelsuppe mit Würstchen
serviert, was allerdings den
McDonald-verwöhnten Schülern
nicht so richtig schmecken wollte. Nach
einer kurzen Mittagspause war die erste
Berlinerkundung angesagt: Zuerst
verschaffte man sich vom großen
Fernsehturm einen Stadtüberblick.
Danach stand ein gut zweistündiges
Stadterkundungsspiel auf dem Programm.
Ein kleines Problem gab es beim
abendlichen Treffpunkt zum Besuch eines
Films im IMAX 3D Erlebniskino: Zum
vereinbarten Zeitpunkt war nur die halbe
Klasse vor Ort. Dank Schülerhandys
war das Problem aber schnell gelöst:
Am Potsdamer Platz gibt es zwei Kinos mit
dem Namen IMAX. Mit den Eindrücken
des Films "Das Gruselschloss" endete
dieser erste Tag.
Nach dem Frühstück stand um 10
Uhr eine große Stadtrundfahrt auf
dem Programm. Dank einer erfahrenen
Berliner Reiseführerin und einem
wendigen 20-Sitzer-Bus bekam man von
Berlin bestimmt mehr zu sehen als bei
einer üblichen Sightseeing-Tour. Nach
der Mittagspause wurde es etwas
anstrengender: Es war eine
Stadtführung zu Fuß angesagt,
wieder mit der tollen Stadtführerin
vom Vormittag. Dazu gehörte vor allem
auch das neue Regierungsviertel und zum
Abschluss der alte Reichstag mit der
riesigen Glaskuppel. Letzter Programmpunkt
dieses Tages war das in einem alten Bunker
angesiedelte Gruselkabinett, das Dank
leibhaftiger Vampire für einige echt
ganz schön gruselig war.

Auf der Treppe des Reichtages
Ein schönes Erlebnis war am dritten
Tag der Reise angesagt: Bereits um 9 Uhr
war Start zum Besuch des Filmparks
Babelsberg. Höhepunkt war ohne
Zweifel die eindrucksvolle Vulkan
Stunt-Show. Bereits um 16 Uhr machte man
sich auf den Weg - wieder Richtung
Postdamer Platz, denn als weiteres Bonbon
dieser Fahrt besuchte man dort um 18.30
Uhr das Musical "Der Glöckner von
Notre Dame". Dabei wurden alle von der
spannenden Geschichte, der sagenhaften
Bühnentechnik und der tollen Musik in
den Bann gezogen.
Am letzten Tag ließ man es
gemütlich angehen: Nach Kofferpacken
und Zimmerräumen war Stadtbummel auf
dem Kurfürstendamm angesagt, und
damit war für die meisten Teilnehmer
auch das letzte Taschengeld aufgebraucht.
Zurück im Corner Hostel verewigten
sich die Berlinfahrer im Gästebuch
(Künstler Fabian Wolf malte ein Bild
dazu) und bedankten sich für die gute
Unterkunft, wobei besonders das
große
Frühstücksbüfett noch
erwähnt werden soll. Nach der Anlunft
im heimischen Baden-Baden (pünktlich
22.16 Uhr) stand am Freitagmorgen um 7.45
Uhr mit Biologie wieder der Alltag auf dem
Stundenplan. Zum Schluss gibt’s noch ein
Kompliment: Die ganze Mannschaft war immer
außerordentlich pünktlich und
unsere Gastgeber waren baff: Wie
können Schüler in diesem Alter
so lieb sein.
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