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Unsere
Sponsoren
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Jahresrückblick
2001
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Zahlen
und Fakten
Im Spätjahr 2001 befanden sich an
unserer Schule 286 Schülerinnen und
Schüler. In 8 Grundschulklassen waren
dies 171, und in 5 Hauptschulklassen 115
Schüler. Die durchschnittliche
Klassengröße betrug somit in
der Grundschule knapp über 21
Schüler und in der Hauptschule genau
23 Schüler je Klasse.
Auf die ganze Schule bezogen betrug der
Anteil der Aussiedlerkinder 8,7 % und der
Anteil der Ausländerkinder 9,1 %. Der
Anteil katholischer Schüler betrug
64,3 %, der Anteil evangelischer
Schüler 19,5 %. 4,2 % der
Schüler waren muslimischen Glaubens
und rund 11,8 % waren ohne oder anderer
Konfessionszugehörigkeit.
Diese Schüler wurden von 23
Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.
Unter diesen befanden sich 1 kirchliche
Lehrkraft und zwei
Lehramtsanwärter/innen.
Änderungen im Kollegium
Neue Konrektorin an der Schule ist Frau
Alexandra Natterer; da sie aber noch bis
Ende Januar 2002 eine Verpflichtung an der
Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe
zu erfüllen hat, wird sie erst zum
01.02.02 ihren Dienst an der Schule
aufnehmen. Dann wird nach 1 1/2 Jahren die
Stelle der stellvertretenden Schulleiterin
wieder offiziell besetzt sein.
Die beiden Lehramtsanwärter Frau
Silke Haselwander und Frau Nicole
Königshofer haben ihre Ausbildung
erfolgreich beendet und verließen
das Kollegium. Frau Ziegler-Schwarz
wechselte an die Realschule in Baden-Baden
und auch Herr Pfarrer Vornberger schied
aus dem Kollegium, da er seine neue Stelle
in Neudenau antrat.
Neu im Kollegium sind Frau Elke Heidrich,
die eine dritte Klasse bis zum
Halbjahreswechsel in Vertretung von Frau
Natterer betreut; Herr Martin Grund, der
neue Leiter der Stadtbildstelle, arbeitet
mit einem Teildeputat an der Schule und
nimmt sich des Informatikfachbereichs an;
die beiden Lehramtsanwärter/innen
Frau Miriam Pauldrach und Christian Stumpf
führen ihre Ausbildung im Rahmen des
Referendariats an unserer Schule fort. Mit
jeweils einem Teillehrauftrag unterrichten
Frau Anemone Oesterle von der
Vincenti-Grundschule und Herr Udo-Gert
Fischer von der Hauptschule Lichtental an
unserer Schule.
Besetzung der schulischen Gremien
Zur Vorsitzenden des Elternbeirates wurde
erneut Frau Silvia Raster gewählt,
Frau Claudia Ebert-Groth wurde ebenfalls
als ihre Stellvertreterin in ihrem Amt
bestätigt und Frau Claudia Klein
übernahm von Frau Bettina Schaum das
Amt der Schriftführerin. Sie
vertreten die Elternschaft auch in der
Schulkonferenz.
Der Schülerrat wählte aus seiner
Mitte Tanja Kreideweis zur
Schülersprecherin und als
Stellvertretung Christian Busse; zusammen
mit Desiree Seifried vertreten sie auch
die Interessen der Schüler in der
Schulkonferenz.
Als Verbindungslehrerin wurde erneut die
Kollegin Karin Peter gewählt.
Mitglieder in der Schulkonferenz, deren
Vorsitz der Schulleiter Heinz Kappenberger
inne hat, sind folgende Lehrer/innen:
Erwin Droll, Heidi Fay, Siglinde Gantner,
Harro Häfele, Roland Kühn,
Corinna Nölting.
Kooperation
Kindergarten - Grundschule
Nachdem die Eltern der zukünftigen
Erstklässler bereits Anfang Februar
an einem von Schule und Kindergärten
gemeinsam durchgeführten
Informationsabend ausführlich
über die geplanten Aktivitäten
und das breite Spektrum
grundschulfähiger Kinder unterrichtet
wurden, begannen auch schon gleich die
Besuche des dafür zuständigen
Kooperationslehrers Josef Wettstein.
An einem Mittwoch im April schauten sich
die Kinder gemeinsam mit unserem
Schulleiter Heinz Kappenberger Rektorat
und Sekretariat an, um auf die
bevorstehende Anmeldung gut vorbereitet zu
sein, welche in diesem Jahr wieder an
einem Donnerstagvormittag und dem
darauffolgenden Freitagnachmittag
stattgefunden hat.
Ende Juni / Anfang Juli konnten sich die
künftigen Erstklässler dann an
einem Nachmittag in aller Ruhe in der
ganzen Grundschule umsehen, bevor sie
Anfang Juli - nach den guten Erfahrungen
aus den letzten Jahren - auch wieder an
einem richtigen Unterrichtsvormittag, mit
z.B. Sport, Musik, Religion... und der
großen Pause, teilnehmen
durften.
Am 15.09.01 war es dann endlich soweit. Im
Rahmen einer kleinen Feier, bei welcher
traditionsgemäß die 2. Klassen
aktiv sind, wurden die neuen
Erstklässler eingeschult. Im
Anschluss daran zogen Schüler, Eltern
und Lehrer in die eigenen Klassenzimmer in
der Grundschule. Nachdem jeder einen Platz
gefunden hatte und viele Fotos gemacht
waren, gingen die Eltern zurück zur
Hauptschule, wo die Schüler der
Klasse 8 schon mit Kaffee und Kuchen
warteten.
Für die Erstklässler, die stolz
ihr Klassenzimmer in Besitz nahmen, stand
nun eine Unterrichtsstunde auf dem
Programm, bevor sie mit neuen
Eindrücken und großer
Schultüte beladen von ihren Eltern in
der Hauptschule dann wieder in Empfang
genommen wurden.
Ende des Jahres besuchten diese
Erstklässler nun als richtige
Schulkinder ihre ehemaligen
Kindergärten, um bekannte Kinder und
Erzieherinnen zu sehen und zu
erzählen, was sie bisher in der
Schule erlebt und gelernt hatten.
Ausbildungsschule
Da
unsere Schule schon seit dem Schuljahr
1994/95 in den Kreis der
Ausbildungsschulen für die zweite
Ausbildungsphase der Lehramtsanwärter
im Bereich des Ausbildungsseminars
Freudenstadt eingegliedert ist, sind bei
uns regelmäßig
Lehramtsanwärter im Einsatz.
Für unser gesamtes Kollegium - neben
den für die Ausbildung
zuständigen und verantwortlichen
Mentoren konnten und können die
Lehramtsanwärter stets auf die
Erfahrungen aller zurückgreifen - ist
dies eine verantwortungsvolle, aber von
uns gerne übernommene Aufgabe. Durch
die uns anvertrauten Junglehrer bleiben
wir am Puls der neuesten
pädagogischen, didaktischen und
methodischen Entwicklungen und profitieren
so als Bindeglied zwischen den mehr
theoretischen Ansätzen der Hochschule
und der Unterrichtspraxis in den
Schulen.
Die Lehramtsanwärterin Frau Miriam
Pauldrach ist seit Februar an der Schule.
Im September kam noch der
Lehramtsanwärter Herr Christian
Stumpf hinzu.
Die Lehramtsanwärterinnen Frau Silke
Haselwander und Frau Nicole
Königshofer mussten wir nach
erfolgreich bestandener zweiten
Staatsprüfung im Juli verabschieden.
Beide nahmen im September ihren Dienst an
einer anderen Schule auf.
Sportlicher
Jahresrückblick
Eislaufen,
Radrennen, Schwimmsporttag,
Gerätturnen, Leichtathletik,
Geländespiele, Tischtennis,
Mannschaftssportarten von Badminton bis
Volleyball, erneut durften sich die
Sandweierer Schülerinnen und
Schüler in einem sehr
vielfältigen Sportangebot ihre
Lieblingsdisziplinen aussuchen, bzw. im
Rahmen des Sportunterrichts auch weniger
geliebte Sportangebote testen.
Aus einem gut gefüllten
Sport-Jahreskalender wollen wir
nachfolgend in aller Kürze wieder
einmal die Highlights kurz
herausstellen:
Tanz
Aus einem anfänglich von der
Referendarin, Nicole Königshofer
initiierten Tanzangebot, hat sich
inzwischen in viel Eigeninitiative eine
freiwillige Tanz-AG von Mädchen aller
Hauptschulklassen gefunden. Ganz besonders
erwähnenswert ist die Tatsache, dass
der Hauptantrieb von den Mädels
selbst kam, wobei Antonetta Canaj und
Tamara Heitz als "Vortänzerinnen" den
Anstoß lieferten. Ein momentaner
Selbstläufer, der den Mädchen
sichtlich viel Spaß bereitet...
Badminton
hat sich inzwischen bei uns zu einer
Schulsportart entwickelt, bei der wir
selbst gegen Vereinsspieler/innen
"dagegenhalten" können: So waren
gleich eine ganze Anzahl von Mannschaften
im Einsatz, wobei man sich natürlich
spätestens im Oberschulamtsfinale den
starken Gymnasien und Badminton-Hochburgen
aus Mosbach, Spaichingen oder Heidelberg
geschlagen geben musste. Gerade aber bei
den nun schon wettkampferprobten
9.Klässlern bewiesen die
Spieler/innen um Thorsten Peter, Sven
Manning oder Nathalie Villinger, dass sie
in den letzten Jahren viel dazu gelernt
haben.
Fußball
gehört natürlich immer zum
Programm der Schulwettbewerbe, wenngleich
sich zeigt, dass man zusehends mehr
Probleme hat, eine schlagkräftige
Mannschaft von elf möglichst
gleichwertigen Spielern zu finden... Dazu
geben die Schülerzahlen oft einfach
nicht genügend leistungswillige
Spieler her. So war es dann auch nicht
verwunderlich, dass die GHS Sandweier mit
beiden Hauptschulteams bereits in der
Vorrunde des Kreisfinales ausstiegen.
Spaß hatten die Jungs wohl dennoch,
fiebern sie in diesen Tagen doch bereits
der neuen Schulrunde entgegen. Auch ein
Grundschulteam war erfolgreich im Einsatz
und freute sich über rasante Spiele
im Trikot der Sandweierer Schule.
Radfahren
gehört in zweierlei Hinsicht zum
Standartprogramm des Schulsportes: So
führen wir inzwischen
alljährlich ein schulinternes
Radrennen über 20 km der Klassen 8
und 9 durch, das auch für das
Sportabzeichen gewertet wird. Hier werden
- auch dank der immer besseren Räder
- die Zeiten immer besser und die
Leistungsspitze immer dichter.
Bemerkenswert war hier einmal mehr die
Leistung der Mädels, wobei mit
Melanie Peter eine Radlerin den
schnellsten Jungs ganz gehörig
einheizte und sich zum Schluss nur von
zwei "Männern" geschlagen geben
musste. Auf den weiteren Plätzen bei
den Mädels: Eva Zwingelstein und Jil
Maunichy. Auf den drei ersten Rängen
fuhren bei den Jungs: Rudi Timler
(Bestzeit in 40,07 Min.), Matze Hermann
und Patrick Machajewski. Das zweite
Radabenteuer in diesem Schuljahr
führte uns wieder einmal rund um den
Bodensee, eine Tour mit inzwischen schon
legendärem Ruf. 16 Jungs und
Mädels starteten über drei Tage
mit Zelt und Schlafsack zu einer
wunderschönen Rundfahrt, wobei die
Pannenstatistik erstmals keine
Ausfälle, nicht einmal ein Plattfuss
verzeichnete. So blieb auch genügend
Zeit für Spiele und Badestops
unterwegs, was der Stimmung sichtlich gut
tat.
Handball
darf im Angebot der Schulwettbewerbe
natürlich nicht fehlen... So ist die
GHS Sandweier inzwischen schon zweifacher
Ausrichter bei Schulturnieren: Bereits im
15. Jahr führen wir die
Stadtmeisterschaften Baden-Badens im
Hallenhandball durch, wo rund 20
Schulteams mit über 200 Spieler/innen
in verschiedenen Altersklassen
gegeneinander antreten. Gleichzeitig gilt
diese Veranstaltung auch als Qualifikation
für den Wettbewerb "Jugend trainiert
für Olympia..". Hier erreichten
gerade unserer jüngsten Mädels
um Saskia Heberle und Tanja Mungenast mit
dem 5. Rang im Landesfinale in
Östringen ein tolles Resultat. Auch
die anderen Teams konnten sich im
spärlich besetzten Wettbewerb der
Hauptschulen weit vorne platzieren. Im
Grundschulwettbewerb, ausgetragen auf drei
Felder in der Rheintalhalle Sandweier
waren die Ergebnisse nicht so vorrangig,
galt hier doch das Motto "Erlebnis vor
Ergebnis.." was nach drei Stunden
Turnierspiele in drei Kategorien
(Mädchen, Jungs u. Mixed)
schließlich auch so empfunden wurde,
auch wenn sich "Grundschulcoach, Harro
Häfele" mit seinen zahlreichen
Mannschaften über viele Siege freuen
konnte.
Leichtathletik
-Stadtmeisterschaften sahen ebenfalls
viele Sandweierer Schüler/innen am
Start! Dabei konnten die
Hauptschüler/innen überraschend
gut gegen die großen B.-Badener
Gymnasien mithalten und gewannen
schließlich von acht
Hauptschulwertungen in den verschiedenen
Altersklassen immerhin vier
Gesamtwertungen! Dabei konnte man sich
auch über tolle Einzelerfolge freuen:
Stadtmeisterschaft im Kugelstoßen
für Melanie Peter, Vizemeister
über 1000m: Thorsten Peter sowie zwei
dritte Ränge im Hochsprung von Rudi
Timler und Eva Zwingelstein. Bei den
Grundschul-Stadtmeisterschaften, ebenfalls
im Juli 01, gehört die GHS Sandweier
inzwischen ebenfalls seit einigen Jahren
schon zu den Ausrichtern. Ein Wettbewerb,
der durch die Begeisterung der Kinder
alleine schon ein Erfolg ist. Dabei kamen
auch zahlreiche Sandweierer
Grundschüler/innen aufs Treppchen!
Die eigenen Schulmeisterschaften wurden
bereits einige Tage zuvor bei den
Bundesjugendspielen Leichtathletik
ausgetragen. Die erzielten Ergebnisse
wurden für das Deutsche
Leichtathletik-Sportabzeichen gewertet,
dass auch im vergangenen Jahr immerhin 6
Jungs und 8 Mädchen der Hauptschulen
ablegten. Dabei mussten auch Leistungen im
Schwimmen erbracht werden, die am
vorletzten Schultag beim
alljährlichen
Schwimmsporttag
im Freibad Steinbach abgenommen wurden.
Dabei wechselten freie Spiel- und
Spaßangebote mit Leistungsabnahmen
und ermöglichten unseren
Hauptschülern einen unbeschwerten
Aktivtag im Wasser, Schwimmunterricht
findet ja für unsere Schüler
leider nur in der Grundstufe statt.
T.i.B.
- oder Technik im Betrieb
Neues
aus dem schulischen "Kürzel-Salat":
Nach AWT und O.i.B. nun auch noch T.i.B.
im Bereich des Berufswahlunterrichtes
unserer Hauptschüler!
Nachdem schon seit vielen Jahren der
Bereich Arbeit-Wirtschaft-Technik zu einem
zentralen Baustein im Hauptschulunterricht
der Klassen 7-9 gehört und der
Bereich Orientierung in Berufsfeldern vor
allen Dingen einen großen Raum
speziell in Klasse 8 einnimmt, hat die GHS
Sandweier im vergangenen Jahr nun auch
erste Erfahrungen mit T.i.B. machen
können.
Zuerst die Auflösung: T.i.B. steht
für Technik im Betrieb. Ein Modell,
dass bisher an ganz wenigen Schulen im
Land getestet wurde und für vier
Schüler der letztjährigen
neunten Klasse zu einer sehr wertvollen
Erfahrung auf dem Weg zur eigenen
Berufsfindung wurde!
Gemeinsam mit der Firma Aeroquip, die sich
sehr kooperativ zeigte, wurde den
Schülern eine ganze Sequenz ihres
Technikunterrichtes in einem
Großbetrieb Baden-Badens geboten. An
drei ganzen Tagen durchliefen die
Schüler mit Unterstützung des
Techniklehrers die Lehrwerkstatt, um sich
eine sehr umfassende Grundbildung im
Bereich Metall anzueignen, die der
schulische Technikunterricht in dieser
Form nie bieten könnte.
Mit viel Interesse und Begeisterung
ließen sich die Jungs weder von dem
frühen Arbeitsbeginn, noch vom
verlängerten Schul- bzw. Arbeitstag
abhalten, ihre Fähigkeiten und
Kenntnisse zu verbessern. Nicht graue
Theorie, vielmehr umfassendes und
anspruchsvolles Tun stand an diesen Tagen
im Vordergrund. Schließlich konnten
die Schüler auch verschiedene
Werkstücke mit nach Hause nehmen, die
sie von A-Z selbst gefertigt hatten,
teilweise unter Einsatz von
Drehbänken.
Insgesamt war dieser Versuch, den
Technikunterricht auch einmal in den rauen
Berufsalltag zu verlegen, rundum gelungen.
Lehrer, Schüler und Ausbildungsleiter
zeigten sich sehr überzeugt, dass mit
diesem T.i.B.-Versuch ein großer
Schritt in die notwendige Verzahnung von
schulischer Bildung, hin zum
Übertritt in das berufliche Leben
gelingen kann.
Um diese Ansätze flächendeckend
und kontinuierlich fortzusetzen, bedarf es
allerdings sehr vieler Betriebe und
Mitarbeiter, die bereit wären, sich
diesen betrieblichen Mehrbelastungen zu
stellen, um qualifizierte
Nachwuchskräfte schon frühzeitig
an die Arbeitswelt heranzuführen.
Die GHS Sandweier wird sich jedenfalls
auch künftig wo immer möglich,
diesen neuen Wegen öffnen, wenngleich
solche Einsätze sicherlich nicht
jährlich wiederholbar sein
werden.
Impulse
für die Hauptschule - LIPSA
Glücklicherweise
wurden unserer Schule wieder die
zusätzlichen Stunden für dieses
Programm in den Klassen 5 und 6
zugewiesen. Es fördert die
Schüler neben dem normalen
Fachunterricht in besonderem Maße in
ihrer Persönlichkeitsentwicklung, da
es keinem Stoffplan unterworfen ist und so
viel Raum lässt für
Eigeninitiative auf den
unterschiedlichsten Gebieten.
So wurden zum Beispiel in Klasse 6
Projekte durchgeführt wie "Entdecker
und Seefahrer" oder zum Jubiläum der
Alten Schule "1901" und "2001" oder "Wir
sind international", in denen die
Schülerinnen und Schüler sowohl
geschichtliche als auch kulturelle Aspekte
kennen lernen, in ihr Leben einbeziehen
und eigene Beiträge nach ihren
Fähigkeiten und Neigungen darstellen
konnten.
In Kleingruppen wurden Erfahrungen und
Erkenntnissen aus dem Biologieunterricht
zum Thema "Wald" durch vollkommen
selbständig gestaltete Kurzprojekte
weiter ausgebaut. Auf eigenen Wunsch wurde
von einer Gruppe ein Tischtennisturnier
geplant und durchgeführt, von einer
anderen selbständig ein Tanz
einstudiert und vorgeführt. In Klasse
5 dienten diese Stunden noch vor allem dem
Anknüpfen an die individuellen
Lernvoraussetzungen jedes Einzelnen und
der Hinführung zu einer
Klassengemeinschaft durch verschiedene
gemeinsame Unternehmungen.
Partnerschaft
mit Beinheim
Die
bereits viele Jahre bestehende
Freundschaft mit unserer Partnerschule in
Beinheim wurde auch in diesem Jahr eifrig
gepflegt. Jeweils zweimal pro Schuljahr
treffen sich die dritten und vierten
Klassen mit ihren Partnerklassen. In
diesem Jahr wurden dabei gemeinsame
Ausflüge und Dorfrallyes unternommen.
Aus den Begegnungen entstehen bisweilen
sogar Freundschaften unter den Familien
zweier Partner. Die gemeinsamen Projekte
werden stets großzügig vom
Förderverein der Schule
unterstützt.
Neue
Schulhofgestaltung dank "Lothar" und
zahlreicher Sponsoren
(Silvia Raster, Vorsitzende des
Elternbeirats)
Dass sich auch ohne öffentliche
Mittel einiges bewegen lässt, beweist
eine Elterninitiative der GHWRS Sandweier.
Der erste von insgesamt drei
Bauabschnitten zur Neugestaltung des
Schulhofes konnte fertiggestellt werden.
Hierzu gehören verschiedene Sitz- und
Spielmöglichkeiten sowie eine
Kletterlandschaft aus Holzstämmen .
Den Schülern soll dadurch die
Möglichkeit geboten werden, ihre
Pausen in anregender Umgebung aktiver zu
erleben.
"Wenn wir auch keine finanziellen Mittel
zur Verfügung stellen können",
so Ortsvorsteher Wolfram Birk, "so wollen
wir doch mit allen sonstigen uns zur
Verfügung stehenden
Möglichkeiten diese Initiative
unterstützen."
Nach Absprache und Übereinstimmung
mit der Schulleitung, dem
Förderverein der Schule, dem
Gartenbauamt sowie dem Ortsvorsteher wurde
diese Aktion durch die Elterninitiative in
die Tat umgesetzt. Spontan fanden sich
zahlreiche Sponsoren, deren Sach- und
Arbeitsleistungen maßgeblich zur
schnellen Realisierung des ersten
Bauabschnitts führten. So wurde
insbesondere durch den Ortsvorsteher sowie
seinem Stellvertreter, Herrn Andreas
Frietsch der Transport der Baumstämme
organisiert. Dies übernahmen Herr
Günter Merz,
Geschäftsführer der Firma
Junghans aus Baden-Oos und Herr Hermann
Schulz aus Sandweier. Herr Meßmer
vom Forstamt Baden-Baden stellte die vom
Sturm "Lothar" gefällten Bäume
zur Verfügung, die Herr Hans
Gerstgraser in die gewünschte Form
brachte. Vorbereitende Erdarbeiten
erledigte Herr Theo Zeitvogel mit seinem
Sohn Manfred, der den von der Firma
Schnepf aus Baden-Oos bereitgestellten
Bagger fachgerecht einsetzte. Selbst die
beiden Enkel Dominik und Tobias
Schäfer legten mit Hand an. Den
Aushub transportierte der
Fördervereinvorsitzende Eberhard Herr
mit einem Kipplader der Firma Andreas
Frietsch. Dank des Arbeitseinsatzes vieler
Eltern und Schüler kann die neu
gestaltete Fläche bereits im
kommenden Schuljahr genutzt werden.
Weitere Spielgeräte und ein
Amphitheater sind für die folgenden
beiden Bauabschnitte geplant, für die
noch weitere Sponsoren gesucht werden.
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Ereignisse im
Jahresverlauf
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In einem Pressegespräch wurde das
Jungenprojekt "Immer cool drauf" von den
Mitarbeitern vorgestellt. Dieses Angebot,
das sich speziell an Jungen der
Hauptschule richtet und von der Stadt
sowie der Jugendstiftung
Baden-Württemberg finanziert wird,
ist eine sehr wichtige und ertragreiche
Ergänzung der schulischen Angebote im
Bereich der Präventionsarbeit.
Eine interessante Unterbrechung des
schulischen Alltags waren die Dreharbeiten
zur Fernsehserie "Die Fallers", an der
sich auch Schüler und Eltern der
Grundschule als Statisten beteiligten.
Im Januar besuchten die Schüler der
3. und 4. Klassen die sogenannten
Gummibärchenkonzerte der
Baden-Badener Philharmonie.
Ende Februar beteiligte sich die
Hauptschule wieder am Waldputztag, der im
Vorjahr wegen des Orkans "Lothar"
ausgefallen war; wieder gab es eine
große Menge Müll zu beseitigen,
die rücksichtslose Zeitgenossen im
Wald hinterlassen hatten.
Am 07.03.01 fand der Pädagogische Tag
an der Schule statt. Diese schulinterne
Fortbildungsveranstaltung war in zwei
Bereiche untergliedert. Die
Hauptschulkollegen beschäftigten sich
mit neuen Formen des berufskundlichen
Unterrichts; das Grundschulkollegium
befasste sich mit dem Themenkreis der
Gewaltprävention an der Schule. Zu
diesem zweiten Teil waren die
Klassenelternvertreter eingeladen. Die
Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Silvia
Raster, die schon bei der Vorbereitung
dieses Tages mit dabei war, organisierte
dann noch in der Folge einen
Pädagogischen Abend, der am 26.09.01
für alle interessierten Eltern
stattfand.
Ende März besuchte eine dritte Klasse
mit Frau Gantner das hiesige
Wasserwerk.
Ebenfalls im März fanden die beiden
Wochen Praktikum der Kl. 8 bei
verschiedensten Betrieben der näheren
Umgebung statt. In diesem Jahr war dies
keine leichte Aufgabe, mussten doch 30
Schülerinnen und Schüler von
ihrem Klassenlehrer Roland Kühn
untergebracht werden.
Im April und Mai absolvierten dann die 4.
Klassen ihre Fahrradausbildung unter der
Anleitung von Polizeibeamten in der
Jugendverkehrsschule in Lichtental.
Im Mai ging es in der Hauptschule etwas
hektischer zu: Die Schule war nach vier
Jahren erneut Wahllokal und
Organisationszentrum für die
Personalratswahlen im Bereich des
Staatlichen Schulamtes Baden-Baden.
Im Mai und Juni unternahmen die beiden 4.
Klassen Schullandheimaufenthalte: Frau
Gebhard mit der 4b war in Villingen und
Herr Häfele mit der 4a in
Bärental im benachbarten Elsass.
Am 11. 6. 2001 fuhr die Klasse 3b nach
Ortenberg. Auf dem Programm standen: eine
Schlossrallye, Besuch der
Vogtsbauernhöfe, die Besichtigung
einer Glashütte, ein Discobesuch,
eine Nachtwanderung, die Turmbesteigung
und Sport und Spiel auf dem
Burggelände.
Im Juni führten die Kollegen Arnold
Manz und Heidi Fay mit Schülern der
Klassen 7 und 8 eine mehrtägige
Fahrradtour durch.
"100 Jahre Alte Schule" hieß das
Motto des Festes, das wir bei strahlendem
Sonnenschein am 23. Juni 2001 feiern
konnten. Denn genau am selben Tag wurde
100 Jahre vorher dieses Schulgebäude
als "Volksschule Sandweier"
eingeweiht.
Das Ereignis wurde auf verschiedene Weise
gewürdigt:
- mit einem Tag der offenen Tür des
ganzen - von Kindern geschmückten -
Schulhauses, so dass "Ehemalige" mal
wieder einen Blick in ihre alten
Klassenzimmer werfen konnten
- mit einer Fotoausstellung - sowohl in
realen Bildern als auch an zwei
aufgestellten Monitoren eines Terminals
von Peter Rauch. (Schmunzelnde, staunende,
sich erinnernde und auch rätselnde
Besucher waren zu beobachten.)
- mit Zeitbildern, die das Geschehen der
100 Jahre in der nahen und fernen Umgebung
in 20-Jahres-Schritten aufzeigten
- mit Dokumenten und Gegenständen aus
der Schulzeit
- mit Spielen und einer Rallye für
die Kinder
- mit einer Jubiläumsfeier
Diese begann um 11 Uhr für geladene
Gäste. Auf dem Schulhof saßen
die Teilnehmer dicht gedrängt. Unter
ihnen waren der frühere
Bürgermeister und Ortsvorsteher
Rudolf Hofmann, der jetzige Ortsvorsteher
Wolfram Birk, mehrere Ortschaftsräte,
alle noch lebenden ehemaligen Rektoren,
sowie frühere und jetzige Kollegen,
selbst aus unserer Beinheimer
Partnerschule. Erfreulich für viele
ältere Sandweierer war die
Anwesenheit von Frau Elisabeth Müller
geb. Falk, die selbst viele Jahre in
Sandweier unterrichtete und deren Vater
Eugen Falk als Lehrer und Chorleiter
vielen Einwohnern noch in lebendiger
Erinnerung blieb. Gespannt lauschten die
Zuhörer dem Festvortrag des
früheren Rektors Karl Bruckner,
während dessen Amtszeit das
Grundschulgebäude sein jetziges
Aussehen erhielt. Ab 12 Uhr war jedermann
zum Fest geladen. Mehrere Schulklassen
hatten sich mit Liedern,
Musikstücken, Gedichten und
Tänzen für das Fest vorbereitet
und sorgten mit ihren Beiträgen
für Kurzweil.
Die Bewirtung durch den Elternbeirat und
den Förderverein der Schule klappte
vorzüglich. Erinnerungsstücke ,
nämlich Bilder von der Schule auf
CD-ROM (Gestiftet von Peter Rauch) sowie
Bierseidel (gestiftet von Familie Raster)
mit eingraviertem Schulmotiv waren
käuflich zu erwerben. Pünktlich
am Jubiläumstag konnte zum erstenmal
die Homepage unserer Schule in Betrieb
genommen werden, aus der Sie weiterhin
bequem zu Hause im Internet alle wichtigen
Informationen entnehmen können. (
www.schule-sandweier.de )
Doch alles konnte nur stattfinden, weil
viele Menschen vorher und am Festtag
selbst tatkräftig waren und sehr viel
Initiative entwickelten.Allen, die in
irgendeiner Weise zum Gelingen des Festes
beitrugen , sei auf diesem Wege noch
einmal ein ganz herzliches Dankeschön
gesagt.
Am folgenden Wochenende beteiligte sich
der Förderverein und der Elternbeirat
der Schule mit je einem Stand am
Erdepflerfescht, dem großen
Gemeinschaftsfest aller Sandweierer
Vereine und Institutionen. Hier war ein
zweites und letztes Mal Gelegenheit, die
Jubiläumsausstellung der Schule zu
besuchen, was zur großen Freude der
Gestalter auch nochmals intensiv in
Anspruch genommen wurde.
Im Juli besuchten die Klassen 7,8 und 9
die Ausbildungsmesse, die im Kongresshaus
stattfand.
Mitte Juli beteiligte sich die Schule mit
der Kl. 3a unter der Leitung von Frau
Schneider am Festumzug des
Musikvereins.
Das Schuljahr endete für die 9.
Klasse mit der Entlassfeier, die am
20.07.01 stattfand.
Mit einem ökumenischen
Schulgottesdienst in der Autobahnkirche
wurde von allen Klassen der
Schuljahresabschluss gefeiert. Insgesamt
fanden wie jedes Jahr vier dieser
Schulgottesdienste statt.
Mit den Einschulungsfeiern am 11.9.
für die neue Klasse 5 der Hauptschule
und am 15.09. für die neu gebildeten
ersten Klassen begann das neue
Schuljahr.
Noch im September wurden die Schüler
der Klassen 3a, b und 5 bei der Aktion
"Sicherer Schulbus" der Stadtwerke im
richtigen Verhalten bei Busfahrten
geschult.
9. Klasse in Südtirol
Die diesjährige 9. Klasse der Grund-
und Hauptschule Sandweier verbrachte in
der Zeit vom 24. September bis 4. Oktober
2001 ihren Schullandheimaufenthalt,
zusammen mit ihrem Klassenlehrer Herrn
Kühn, in Lüsen in Südtirol.
Auf dem Programm standen neben Wanderungen
durch die herrliche Bergwelt der Alpen
auch eine Besichtigung der nahegelegenen
Domstadt Brixen, sowie des weltbekannten
Klosters Neustift mit seiner
wunderschönen barocken Kirche. Des
weiteren wurden Busfahrten durch die
Dolomiten, an den Gardasee und nach
Venedig unternommen.
Am 26.9. fand wie schon erwähnt der
Pädagogische Abend zum Thema
Gewaltprävention in der Aula der
Hauptschule statt.
Im Oktober verbrachten die beiden 2.
Klassen einen Tag unter Anleitung eines
Mitarbeiters vom Forstamt zusammen mit
ihren Klassenlehrerinnen Frau Nölting
und Frau Kräuter im
Waldklassenzimmer.
Am 09.10. beteiligten sich die
Schüler der Klasse an den
Berufsfindungsgesprächen, die im
Kongresshaus stattfanden.
Die Klasse 8 besuchte am 24.10. den
Informationstag "Bauausbildung" in
Bühl.
Und neben all diesen Aktivitäten
lernten die Kinder nach wie vor Lesen,
Schreiben, Rechnen ...
Dank
Herzlich
danken möchte ich allen, die auch in
diesem Jahr die Arbeit der Schule
unterstützend begleitet haben.
Herzlich danke ich dem Vorstand und den
Mitgliedern des Fördervereins, dem
Elternbeirat, unserer Ortsverwaltung mit
Herrn Ortsvorsteher Wolfram Birk an der
Spitze und allen, die uns hilfreich und
tatkräftig zur Seite standen.
Heinz Kappenberger, Rektor
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