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Junge
"Sondwiermer" stürmten
Angebot der Vereine
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Viele interessierte Besucher beim
Jugendhock
Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlos
blauem Himmel zog der erste "Sondwiermer
Jugendhock" im Schulhof die Massen in
seinen Bann. Kaum ein Plätzchen war
zu ergattern. Und während die Eltern
oder Großeltern den
Musikvorträgen des
Harmonika-Spielrings, des Musikvereins
Sandweier oder des Kinderchores des
Sängerbundes Sandweier und der der
Schulband lauschten, nutzten die Kids die
Gelegenheit, um bei den verschiedenen
Vereinen mal unverbindlich Probe zu
schnuppern.
Der Schützenverein Sandweier hatte
einen elektronischen Schießstand mit
Computerauswertung aufgebaut. Hier konnten
sich die Kinder erklären lassen,
worauf es beim Schießen ankommt und
warum die richtige Kleidung so wichtig
ist. Die Schönstattjugend machte
Spiele und der Angelsportverein steuerte
lustige Maden-Rennen bei. Aber auch das
Fisch-Schätzen oder das
Angel-Zielwerfen kamen bei der Jugend
bestens an.
Der Fußballverein bot auf dem
Bolzplatz hinter der Schule ein kleines
Fußballspiel, der Turnverein ein
Handballspiel. Der Förderverein der
Grund-, Haupt- und Werkrealschule
Sandweier hatte sich ein kniffliges
Stationenquiz für die Kinder
ausgedacht.
Der absolute Renner beim ersten Jugendhock
war aber die Spritzwand der Feuerwehr. Die
Kids sollten mit den Wasserschläuchen
auf eine mit Grisu, dem Drachen, bemalte
Wand, in der Löcher waren, zielen.
Hinter diesen Löchern hatten sich
andere Kinder mit Wassereimern postiert,
um ihn bei diesem Wettbewerb
möglichst schnell voll zu bekommen.
Dass dabei alle von Kopf bis Fuß
klitschnass wurden, machte besonderen
Spaß.
Für Stimmung sorgte zudem die GroKaGe
mit den Tanzdarbietungen der Mini-Garde
und der Jungen Garde. Die kleinen
Tänzer hat- ten witzige Tänze zu
moderner Musik vorbereitet. Und so manches
junge Nichtmitglied hätte bei den
Panzerknackern und dem Kommissar und den
anderen Tänzen auch gerne mitgemacht.
Doch was nicht ist, kann natürlich
noch werden.
"Das Ziel der Veranstaltung ist es, den
Jugendlichen zu zeigen, was in Sandweier
alles geboten wird und wie vielfältig
die Palette der Vereine ist", erklärt
Karl-Heinz Raster, Vorsitzender des
Fördervereins der Grund- und
Hauptschule Sandweier und Mitinitiator des
Jugendhocks. Der schönste Erfolg der
Aktion wäre es, wenn die Kinder und
Jugendlichen sich in den Vereinen
engagieren würden.
Der Musikverein Sandweier indes hat mit
der Schule eine Kooperation ins Leben
gerufen, erklärt der Vorsitzende des
Jugendfördervereins, Mirko
Brenneisen. In einer gemeinsamen AG soll
freiwilliger Musikunterricht gegeben
werden. Für die Idee einer
Patenschaft zwischen Musikverein und
Schule zeichnete Dietmar Späth,
Präsident des Blasmusikverbandes
Mittelbaden, das Engagement mit einer
Urkunde aus. Oberbürgermeisterin
Sigrun Lang, die beim ersten Jugendhock
eine Stippvisite machte, zeigte sich von
der Vielfalt des Vereinsangebots
beeindruckt.
BNN,
11. Juni 2004
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